Körperpsychotherapie

WARUM KÖRPERPSYCHOTHERAPIE?

In der Körperpsychotherapie wird der Mensch und sein befinden nicht nur rein emotional oder analytisch rational erfasst. Auch auf den Körper wird ein besonderes Augenmerk gerichtet. Denn Körper, Geist und Psyche sind eine Einheit. Ein Gefühl wird immer über den Körper zum Ausdruck gebracht. Alle psychischen Befindlichkeiten sind in irgendeiner Form „verkörpert“. Wenn Menschen mit ihrem Selbst und mit ihrem Körper in Kontakt kommen, dann kann dadurch ein Raum für Wachstum und Veränderung entstehen. Denn gerade im Körper können Wahrheiten, Lösungen und Energien versteckt sein, die das Bewusstsein nicht erkennt bzw. oft nicht wahrhaben will.

Ich gehe davon aus, dass im erwachsenen Menschen emotionale Informationen aus der Kindheit und Jugend gespeichert sind. Diese können aus frühen Erfahrungen abgeleitete „Kernüberzeugungen“ sein, wie zum Beispiel: „Ich bin nicht gut genug.“.

Solche Glaubenssätze werden oft unbewusst als Gefühl im Körper gespeichert und bestimmen den Glauben, wie die Welt „wirklich“ ist. Demnach würde ein Mesch mit dem seit der Kindheit verankertem Gefühl „Ich bin nicht gut genug“ diesen Grundsatz stets beibehalten, unabhängig davon, was er real schon geleistet hat oder was er verstandesmäßig einsieht.

Die Körperwahrnehmung kann als Möglichkeit genutzt werden, diesen gefühlsmäßig verinnerlichten Glauben aufzudecken, also ins Bewusstsein zu bringen und unter anderem mit dieser Bewusstheit aufzulösen.

Weitere Ansätze der Körperpsychotherapie sind das tiefenpsychologische Gespräch, emotionales Durcharbeiten (nicht retraumatisierend!), biodynamische Vegetotherapie,gestaltorientierte biodynamische Aufstellungsarbeit, biodynamische Massagen, direkte Körperarbeit und intentionale Berührungen, das Arbeiten mit inneren Bildern für den Zugang zur unbewussten Innenwelt, Körper(spür)übungen, Atemtechniken.

Zudem ist ein wichtiges Instrument meiner Arbeit Ressourcen herauszuarbeiten und zu stärken. In jedem Menschen stecken schon vorhandene, aber oft nicht wahrgenommene Fähigkeiten, persönliche Eigenschaften und geistige Haltungen, die sich positiv auf die persönliche Entwicklung auswirken können.

Ich arbeite prozessorientiert, was bedeutet, dass die momentane Dynamik (was bewegt in diesem Moment den / die Klient*in) während des Therapieprozesses im Fokus der Aufmerksamkeit steht.

Wissen können wir am besten durch eigene Erlebnisse, Einsichten und Erfahrungen aufnehmen und integrieren. Dafür bedarf es einem Gegenüber. Ich biete Ihnen einen geschützten Raum, in dem alte Wunden heilen und neue Perspektiven und Haltungen entwickelt werden können.